Wussten Sie, dass in unterschiedlichsten Kulturkreisen für Neugeborene gesungen wird? Und dass man anhand der Gehirnaktivität sehr genau unterscheiden kann, ob jemand spricht oder singt? Solche und viele weitere spannende Fakten rund ums Singen erfährt man in der halbstündigen Dokumentation «Warum singen wir?» aus der Reihe «42 – Die Antwort auf fast alles», abrufbar auf arte.tv.
Im Mittelpunkt steht die enge Verbindung zwischen Mensch und Gesang. Musik- und Neurowissenschaftler:innen erklären in Interviews, dass Menschen womöglich zuerst gesungen und dann – als Sonderform des Singens – die Sprache entwickelt haben. Das wirft weitere spannende Fragen auf: Wo endet Sprechen, wo beginnt Singen? Und was ist eigentlich mit Sprechgesang oder Heavy Metal? Für solche Erkundungen schaut die Dokumentation tief in den menschlichen Körper und weit in die Vergangenheit, in der möglicherweise der Gesang von Vögeln den Menschen zur Nutzung seiner eigenen Stimme inspiriert hat.
Dass Singen eine urmenschliche Erfahrung ist, wissen alle, die gern ihre Stimme benutzen. Nach «Warum singen wir?» versteht man ein bisschen besser, warum.
Zum Thema
«Warum singen wir?»
aus der Reihe «42 – Die Antwort auf fast alles»
Buch & Regie: Mia von Hirsch
Eine Produktion von mobyDOK, Berlin 2025
im Auftrag des Hessischen Rundfunks
in Zusammenarbeit mit arte
Fundstück
Während der Arbeit für die Chorzeit begegnen uns immer wieder kleine Schätze – Dinge, die mit dem Singen in Zusammenhang und dabei ganz für sich stehen. In unserer Rubrik «Fundstück» stellen wir solche Kleinode vor. Dabei sind der Form keine Grenzen gesetzt. Ein Brettspiel mit origineller Spielidee finden wir ebenso faszinierend wie aufwändige Fernsehdokumentationen oder auch nur ein kurzes Video, das uns zum Lachen gebracht hat. Hauptsache, das «Fundstück» eröffnet eine interessante neue Perspektive aufs Singen.