Eine Akademie für die gesamte Amateurmusik in Baden-Württemberg
Mit der Umbenennung von der bisherigen Chorakademie BW zur Akademie der Amateurmusik Baden-Württemberg beginnt 2026 ein neues Kapitel für eines der zentralen Zukunftsprojekte der Amateurmusik im Land. Die Leitung übernimmt Isabelle Arnold, die seit drei Jahren maßgeblich an der Weiterentwicklung beteiligt ist. Schritt für Schritt ist in den vergangenen drei Jahren eine verbandsübergreifende Netzwerk-Agentur entstanden, die die Amateurmusik in Baden-Württemberg nachhaltig stärken will.
Fünf Verbände, ein gemeinsames Anliegen
Hinter der Akademie stehen inzwischen fünf Amateurmusikverbände: der Schwäbische Chorverband, der Badische Chorverband, der Baden-Württembergische Sängerbund, der Verband Deutscher Konzertchöre (Landesverband Baden-Württemberg) sowie ab 2026 der Deutsche Harmonika-Verband (Landesverband Baden-Württemberg). Die Namensänderung unterstreicht, dass sich das Angebot längst nicht mehr nur an Chöre richtet, sondern an die gesamte Amateurmusik – von Blasmusik über Bands bis zu Vokalensembles.
Das Ziel: die Amateurmusik strukturell stärken
Kernauftrag der Akademie ist es, Projekte zu entwickeln, die die Amateurmusik strukturell stärken. Zwei Schwerpunkte stehen dabei im Fokus: das seit 2024 etablierte Vereinscoaching sowie der 2026 startende Aufbau regionaler Netzwerkstrukturen. Während das Coaching Vereine in individuellen Fragestellungen unterstützt, soll das neue Regionalprojekt künftig ganze Modellregionen zusammenführen, Synergien sichtbar machen und stabile, vernetzte Strukturen aufbauen.
Ein Interview mit der Isabelle Arnold, der Leiterin der Akademie der Amateurmusik Baden-Württemberg, finden Sie auf der Website der Zeitschrift Singen aus dem Schwäbischen Chorverband (paywall).