«Hail! Bright Cecilia» – Le Poème Harmonique huldigen der Musik
Die Heilige Cäcilia ist die Schutzpatronin der Musik, folglich haben etliche Komponisten Werke zu ihrer Huldigung verfasst. So auch Henry Purcell mit seiner Ode «Hail! Bright Cecilia». Vincent Dumestre hat sie mit seinen Ensembles Chœur und Orchestre du Poème Harmonique und den Solist:innen Charlotte La Thrope (Sopran), Paul-Antoine Bènos-Dijab (Altus), Hugo Hymas (Tenor), Tomás Král und Vlad Crosman (Bariton) eingespielt.
Ergreifende Huldigung
Vier instrumentale Sätze eröffnen, wie um zunächst der Instrumentalmusik ihren Tribut zu zollen, ehe Text und Gesang hinzutreten, um den ergreifenden Huldigungsgesang «Hail! Bright Cecilia, Hail! Fill every heart!» anzustimmen, in dem sich Solist:innen und Chor eindrucksvoll abwechseln. Instrumental wie vokal wird herrlichste Klangpracht entfaltet, die ihre Wirkung auf die Hörer:innen nicht verfehlen kann. Der Cäcilien-Ode vorangestellt ist John Blows dreisätziges, ebenfalls äußerst klangprächtiges Werk «Welcome every Guest!» als Einstimmung auf das Ehrenfest für die Heilige Cäcilia.
Spezialist:innen für Barockmusik
1998 gegründet, hat sich Le Poème Harmonique auf die Interpretation der Musik des 17. und 18. Jahrhunderts spezialisiert, insbesondere auf Werke, die einst in Versailles aufgeführt wurden, komponiert von Jean-Baptiste Lully, François Couperin und Marc-Antoine Charpentier. Aber auch italienische und englische Barockwerke von Monteverdi, Pergolesi oder Purcell gehören zum Repertoire. Gemeinsam mit Regisseur Benjamin Lazar hat das Ensemble auch schon selten aufgeführte Barockopern auf die Bühne gebracht.